Der Organisationsplan des Grand-Raid präsentiert sich folgendermaßen:

           

Das Zentralkomitee wird durch die Vollversammlung gewählt und ist die Dachorganisation des Grand-Raid, welche auch die Strategie bestimmt.
           

Das Direktionskomitee ist das ausführende Organ des Grand-Raid
           

Das Rennkomitee besteht aus dem Präsidenten und einem technischen Leiter, welche unterstützt werden durch die Verantwortlichen der einzelnen Sektoren, welche das Rennen durchquert. Die meisten von ihnen arbeiten als freiwillige Helfer für den Grand-Raid seit dessen Entstehen. Sie gewährleisten die Logistik, die Sicherheit, die Organisation und die Technik in ihren Sektoren. Sie sind es auch, welche die Verbindung zu den 1'200 weiteren Freiwilligen herstellen, die sich auf der Rennstrecke befinden. 

 

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PRASENTATION UND INTERVIEW 

 

 

Michel Seppey

EIN AUFOPFERNDER PATRON

Seit der Gründung des Grand Raid amtet Michel Seppey an dessen Spitze. Als Vorstandsmitglied seit der 1. Ausgabe feilt er an Details um alle Teilnehmer, alle Freiwilligen und alle Zuschauer unter besten Bedingungen zu empfangen.

 Das Grand Raid und Michel Seppey, das ist eine schöne Liebesgeschichte. Michel Seppey opfert ungeheuer viel Zeit damit dieser Anlass reibungslos abläuft. Der Familienvater überlässt nichts dem Zufall. Er steht zu seinen Entscheiden und übernimmt dafür die Verantwortung. Er stellt den reibungslosen Ablauf und den Fortbestand eines der schönsten Mountainbike Rennen unseres Kontinents sicher.

Interview von Michel Seppey

 

 

Jean-Pierre Fournier Präsident des Grand Raid

LEIDENSCHAFTLICH

Jean-Pierre Fournier war während vielen Jahren Trainer der Schweizer Ski Nationalmannschaft. 18 Jahre bei den Damen und 5 Jahre bei den Herren. Er ist ein geborener Skifahrer aber er ist durch seine verschiedenen beruflichen Aktivitäten (Einführung des Mountainbikes in der Schweiz mit der Skinationalmannschaft um 1975, Fahrräder Peugeot…)auch ein grosser Liebhaber des Mountainbikes.

Von 1995 bis 2003 war er Direktor der Schweizer Skischule in Nendaz. Danach lässt er sich in die Immobilienbranche umschulen und wird zusammen mit seiner Frau Besitzer der Immobilienagentur Interagence in Nendaz. Jean-Pierre Fournier ist auch Präsident von Nendaz Tourismus.

 Interview von Jean-Pierre Fournier

 

 

Rudaz Stéphane
GROSSER ENTHUSIAST

Stéphane Rudaz amtet als Renndirektor beim Grand Raid. Dieser begeisterte Mountainbiker, ehemaliger Präsident des Alex Moos Fan Clubs und Ehrenpräsident der Papival Bike Tour, überlässt nichts dem Zufall. Er engagiert sich voll und ganz zur grossen Freude von Tausenden Fahrern.

 

 

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 Präsentation der Sektoren-Verantwortlichen

 

 

SION

Name :           Roch

Vorname :      Claude-Alain

Responsable de Sion depuis 2012

 
     
VERBIER

Name :            Stettler

Vorname :       Yves

Verantwortlich für Verbier, seit 2005

 

                   

Name :             Ruoss

Vorname :        Stéphane

Verantwortlich für Verbier, seit 2010

Was motiviert Sie in Ihrer Aufgabe ? Das Challenge, 1'000 Biker pünktlich abfahren zu lassen, mit guter Laune und unter den bestmöglichen Bedingungen.

Wie viele freiwillige Helfer sind in Ihrem Sektor tätig ? Ungefähr dreissig.

Was sind Ihre besten Erinnerungen der vergangenen Ausgaben des Grand Raids ? Der Sonnenaufgang über unseren wunderschönen Bergen kurz vor dem Start und die handfeste Anspannung während den 30 Minuten vor dem Startschuss.

Welchen Ratschlag würden Sie den Konkurrenten geben ? Trotz der andauernden Beanspruchung versuchen, den Blick vom Lenker abzudrehen, um auch die prächtigen Täler zu geniessen. Da sieht man wie stolz die Walliser sind, Sie über den ganzen Wettkampf zu empfangen.

     
LA TZOUMAZ

Name :           Maye

Vorname :      Michel

 

 

Verantwortlich für La Tzoumaz, seit 2004

                  

 

 

Was motiviert Sie in Ihrer Aufgabe ? Die Leidenschaft für das Velo und die prächtigen Landschaften und Spaziergänge, welche das Wallis bietet, insbesondere in der Region La Tzoumaz-Verbier-Grand-St-Bernard. Ich schätze besonders die zahlreichen Erkennungsfahrten, welche ich das ganze Jahr über in der Natur mache, den Vorbereitungsstress und die Freude der "Grossen Tour".

Wie viele freiwillige Helfer sind in Ihrem Sektor tätig ? Ungefähr 50.

Was sind Ihre besten Erinnerungen der vergangenen Ausgaben des Grand Raids ? Die Jubiläumsfeier der 20. Ausgabe, wo sich alle freiwilligen Helfer von allen Sektoren zusammen gefunden haben. Das war ein wunderbarer Moment, wo der Austausch und die Freundschaft der gesamten Familie des Grand Raids im Vordergrund standen. Dieses Fest wird ewig eine schöne Erinnerung bleiben.

Welchen Ratschlag würden Sie den Konkurrenten geben ? Der Sport sollte allem voran eine Freude sein. Die Ziellinie in guter Gesundheit zu erreichen, ist bereits einen Sieg wert.

Wenn ich mehrere Fahrer sehe, die in heftigem Tempo vorne auftauchen und erst im letzten Moment bremsen, um eine enge Kurve zu nehmen, gibt mir das einen Schrecken. Viel zu oft habe ich den Eindruck, dass sich einige Rennfahrer nicht wirklich über die Gefahren bewusst sind.

 
NENDAZ

Name :             Antoine

Vorname :         Devènes

Verantwortlich für Nendaz, seit der 2. Ausgabe, als freiwilliger Helfer bei der ersten Ausgabe

 

Name :           Bornet

Vorname :      Sonia

Verantwortlich für Nendaz seit 2009, als freiwilliger Helfer seit 1991

                        

 

Was motiviert Sie in Ihrer Aufgabe ? Ich bin bei Nendaz Tourisme angestellt. Organisationen (Veranstaltungen, kulturelle Anlässe sowie sportliche Events, verschiedene Animationen...) in Partnerschaft mit Nendaz Tourisme sind Bestandteil meines Pflichtenhefts.

Wie viele freiwillige Helfer sind in Ihrem Sektor tätig ? Mit der Erweiterung der Strecke in Nendaz kann ich dieses Jahr auf die Unterstützung von 85 freiwilligen Helfern zählen.

Was sind Ihre besten Erinnerungen der vergangenen Ausgaben des Grand Raids ? Eher eine Anekdote : Ein Teilnehmer aus Belgien ab Verbier fragte uns bei der Durchfahrt des Sektors Nendaz, ob das Ziel in diesem Gebiet sei. Die Passage des Pas-de-Lona, wo die Konkurrenten, trotz der Beanspruchung, dank der Unterstützung des Publikums Freude haben. Der Klang des Alphorns ist wie magisch nach diesem sagenhaften Aufstieg mit dem Bike auf den Schultern.

Welchen Ratschlag würden Sie den Konkurrenten geben ?

Sich richtig über die Strecke informieren (Distanz, Höhenunterschied, Höhe...) und sie entsprechend seiner Kapazitäten auswählen. Ich denke, dass sich bei der Streckenwahl viele Konkurrenten der Schwierigkeit des Wettkampfs nicht bewusst sind.

 
VEYSONNAZ
Name :            Fournier

Vorname :      Dany 

Verantwortlich für Veysonnaz, seit 15 Jahren

 

Name :          Bader

Vorname :     Christian

Verantwortlich für Veysonnaz, seit 2000

 

 

Was motiviert Sie in Ihrer Aufgabe ? Das ein solcher Wettkampf eine so grosse Anzahl von Gemeinden oder Berggebieten vereinen kann, ist sehr ermutigend, um für das Wallis zu werben. Es gibt nicht nur das Matterhorn in unserem Kanton. 

Wie viele freiwillige Helfer sind in Ihrem Sektor tätig ? Zwischen 40 und 50 freiwillige Helfer.

Der Durchgang meines Sohns unter den 20 ersten im Jahre 1998. Sonst habe ich alle Jahre gute Erinnerungen mit den freiwilligen Helfern.

Was sind Ihre besten Erinnerungen der vergangenen Ausgaben des Grand Raids ? Der Durchgang meines Sohns unter den 20 ersten im Jahre 1998. Sonst habe ich alle Jahre gute Erinnerungen mit den freiwilligen Helfern.

Welchen Ratschlag würden Sie den Konkurrenten geben ? Die Umwelt respektieren und gegenüber den überholten Teilnehmern möglichst viel Fairplay entgegen bringen.

 
LES COLLONS

Name :            Theytaz

Vorname :        François

Verantwortlich für Les Collons seit 1990

   

Was motiviert Sie in Ihrer Aufgabe ? Ich schätze die Atmosphäre am Renntag, die Durchquerung verschiedener Regionen und die Stimmung zwischen den Freiwilligen und den Fahrern.

Wie viele freiwillige Helfer sind in Ihrem Sektor tätig ? 45 Personen

Was sind Ihre besten Erinnerungen der vergangenen Ausgaben des Grand Raids ? Alle Ausgaben hatten ihre Besonderheiten. Ich erinnere mich speziell an den Sturz von Philippe Perakis in „Les Collons“. Im Waldstück erlitt er einen Rahmenbruch. Er musste aufgeben. Er lag an der Spitze des Rennens.

Welchen Ratschlag würden Sie den Wettkämpfern geben ? Den Abfall nicht in der Natur liegen lassen.  

 

 
HEREMENCE

Name :            Barnédes

Vorname :       Henry

Verantwortlich für Hérémence, seit 4 Jahren, Mitglied des Komitees seit Anfang

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Name:            Dayer

Vorname :      Serge

Verantwortlich für Hérémence seit 2007, Verantwortlich für Hérémence

Was motiviert Sie in Ihrer Aufgabe ? Die Stimmung, welche durch die Motivation und Solidarität der freiwilligen Helfer entsteht.

Wie viele freiwillige Helfer sind in Ihrem Sektor tätig ? 176 Personen.

Was sind Ihre besten Erinnerungen der vergangenen Ausgaben des Grand Raids ? Jedes Jahr bleiben ein Haufen Erinnerungen. Zum Beispiel : Bei einer der letzten Ausgaben in Mandelon überliess ein Helfer seine Schuhe einem Konkurrenten, damit dieser das Rennen zu Ende fahren konnte.

Welchen Ratschlag würden Sie den Konkurrenten geben ? Fairplay gegenüber den anderen Teilnehmern, bitte sehr. Eine kleine Reserve für das Ende des Rennens vorsehen. Ein schönes Rennen zu erleben und so gut als möglich die Landschaft unserer prächtigen Täler zu geniessen.

 
EVOLENE

Nom : Métrailler

Prénom : Michel

Responsable d’Evolène depuis 1990

 

 

 

 

 

 

 

Nom : Fauchère

Prénom : Raphy

Responsable d'Evolène depuis

Qu’est-ce qui vous motive dans votre fonction ? La satisfaction de collaborer à l’organisation d’une si belle course.

Combien de bénévoles collaborent dans votre secteur ? 130 bénévoles.

Quel(s) meilleur(s) souvenir(s) gardez-vous des précédentes éditions du Grand Raid ? Le soulagement de retrouver le lendemain de la course des coureurs égarés sur le secteur d’Evolène, dégustant une raclette dans un bistro du coin.

Si vous devriez donner un conseil aux coureurs, lequel serait-il ? N’oubliez pas de lever les yeux pour admirer nos belles régions.

 
GRIMENTZ

Nom : Solioz

Prénom : Raphaël

Responsable de Grimentz depuis 2006

   

Qu’est-ce qui vous motive dans votre fonction ? L’organisation d’une belle course populaire.

Combien de bénévoles collaborent dans votre secteur ? Environ 300.

Quel(s) meilleur(s) souvenir(s) gardez-vous des précédentes éditions du Grand Raid ? J’ai beaucoup apprécié la grande soirée de l’an dernier, où organisateurs et coureurs partageaient le verre de l’amitié.

Si vous deviez donner un conseil aux coureurs, lequel serait-il ? De bien s’entraîner afin d’apprécier la course et non de la subir.

 

Sitten 

Name :        Rudaz

Vorname :   Stéphane

Alter :          49 Jahre

 

Verantwortlich für den Sektor Sitten, seit 2007

 

Was motiviert Sie in Ihrer Aufgabe ?

Ich schätze den Kontakt mit den Fahrern sowie den anderen Partnern. Ich kann hier auch meine Leidenschaft durch das grösste Mountainbike Rennen in der Schweiz ausleben.

Wie viele freiwillige Helfer sind in Ihrem Sektor tätig ?

Ungefähr 120 für die verschiednen Posten, wie den Raidy, die Anmeldungen, die technische Kontrolle, die Einrichtung, die Verpflegung, den Parking, die Reinigung, das Büro, usw.

Was sind Ihre besten Erinnerungen der vergangenen Ausgaben des Grand Raids ?

Der Sieg von Alex Moos im Jahr 2009. Ich war mit ihm in den letzten zehn Jahren sehr eng in Kontakt, da stellt er für mich mehr als nur einen Teilnehmer des Grand Raids dar. Allem vorab ist er ein Freund.

Welchen Ratschlag würden Sie den Konkurrenten geben ?

Ich habe mehrere, aber ich gebe zwei :

  1. Jeder Fahrer sollte genügend trainiert am Rennen teilnehmen, unabhängig von der gewählten Strecke.
  2. Die Entscheide der Organisatoren akzeptieren, wenn sie Änderungen auferlegen (Strecke-Distanz) und nicht systematisch die Arbeit kritisieren, welche meist durch freiwillige Hilfe zustande kommt.

     
   
     
Hérémence

 

Name :        Barnédes

Vorname :   Henry

Alter :          54 Jahre

 

Verantwortlich für den Sektor Hérémence, seit 4 Jahren, Mitglied des Komitees seit Anfang

 

Was motiviert Sie in Ihrer Aufgabe ?

Die Stimmung, welche durch die Motivation und Solidarität der freiwilligen Helfer entsteht.

Wie viele freiwillige Helfer sind in Ihrem Sektor tätig ?

176 Personen.

Was sind Ihre besten Erinnerungen der vergangenen Ausgaben des Grand Raids ?

Jedes Jahr bleiben ein Haufen Erinnerungen.

Zum Beispiel : Bei einer der letzten Ausgaben in Mandelon überliess ein Helfer seine Schuhe einem Konkurrenten, damit dieser das Rennen zu Ende fahren konnte.

Welchen Ratschlag würden Sie den Konkurrenten geben ?

Fairplay gegenüber den anderen Teilnehmern, bitte sehr.

Eine kleine Reserve für das Ende des Rennens vorsehen.

Ein schönes Rennen zu erleben und so gut als möglich die Landschaft unserer prächtigen Täler zu geniessen.

   

 

Evolène

 

Name :        Métrailler

Vorname :   Michel

Alter :          44 Jahre

 

Verantwortlich für den Sektor Evolène, seit 1990

Was motiviert Sie in Ihrer Aufgabe ?

Die Zufriedenheit, bei der Organisation eines solch schönen Rennens mitzuhelfen.

Wie viele freiwillige Helfer sind in Ihrem Sektor tätig ?

130 freiwillige Helfer.

Was sind Ihre besten Erinnerungen der vergangenen Ausgaben des Grand Raids ?

Die Erleichterung, im Sektor Evolène verirrte Teilnehmer des Rennens bei einer Raclettedegustation in einem Wirtshaus um die Ecke wiederzufinden.

Welchen Ratschlag würden Sie den Konkurrenten geben ?

Vergesst nicht die Augen offen zu halten, um unsere schöne Regione zu bewundern.

 

   
Grimentz

 

Name :        Solioz

Vorname :   Raphaël

Alter :          33 Jahre

 Verantwortlich für den Sektor Grimentz, seit 4 Jahren

 

Was motiviert Sie in Ihrer Aufgabe ?

Die Organisation eines wunderbaren, populären Rennens.

Wie viele freiwillige Helfer sind in Ihrem Sektor tätig ?

Ungefähr 300.

Was sind Ihre besten Erinnerungen der vergangenen Ausgaben des Grand Raids ?

Mir hat der grosse Abend letztes Jahr sehr gut gefallen, als die Organisatoren und die Rennfahrer zusammen ein Gläschen tranken.

Welchen Ratschlag würden Sie den Konkurrenten geben ?

Sich gut darauf vorbereiten, um das Rennen zu geniessen und nicht leiden zu müssen.